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Schulen und Kindergärten                                                                   

Im Verlauf der letzten zwei Jahrzehnte wurden von uns eine ganze Reihe von Schulen
zunächst in freier Mitarbeit, später mit Eigenbeauftragung geplant und realisiert.
Es handelte sich dabei hauptsächlich um Gesamtschulen in privater Trägerschaft.
Das Erscheinungsbild dieser Schulen soll ein bestimmtes pädagogisches Konzept
widerspiegeln und tut dies auch. Ein Blick auf das übrige Spektrum unserer Arbeit
zeigt, dass unser wichtigster Leitsatz ist, den Menschen und seine Bedürfnisse in den
Mittelpunkt
unserer Arbeit zu stellen.
Ein ganz wichtiger Arbeitsschritt wird für uns deshalb sein, vor Erstellung eines Entwurfes
intensiven Kontakt zu allen zukünftigen Nutzern des Gebäudes herzustellen: Den Lehrern,
die in diesem Gebäude ihre Pädagogik verwirklichen wollen, den Kindern, die in diesen
Räumen eine Heimat finden sollen, aber auch mit der Verwaltung, deren Aufgabe
die ökonomische Bewirtschaftung des Gebäudes ist.

Wir wollen Räume planen und bauen in denen sich Lehrer und Kinder wohl fühlen,
in denen das Lernen Spaß macht und leicht fällt.

Wir planen und bauen für das Wertvollste, das wir haben – unsere Kinder!

Waldorfschule Wetterau in Bad Nauheim                                         

 

 

 

 

Private Gesamtschule mit 13 Klassen mit großem (450 Plätze), teilweise auch öffentlich
genutztem Festsaal und großzügigem Foyer/Treppenhaus,das auch als Pausenhof
genutzt werden kann.

Umbau der Pestalozzischule zu einer Ganstagsschule                        

Die Schule verfügte über eine ungenutztes Lehrschwimmbecken. Dieses wurde mit
weiteren Räumen zu einer Mansa (auch als Saal nutzbar) mit Küche und Nebenräumen,
WC`s, Räume für Kunst und Musik, Bibliothek und Büro für den Sozialtherapoiten umgebaut.
Ein großes Foyer ist ebenfals dazu gekommen.

Mensa von Süden 

 

 

 

 

 

 

Foyer

 

 

 

 

 

 

Mensa von der Küche aus und in Richtung Eingang 

 

 

 

 

 

 

Mensa nach Süden 

 

 

 

 

 

 

Zeitungsberichte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neubau einer zweizügigen Grund- und Realschule mit Ganztagesbetrieb. 
Eingeladener Wettbewerb.                                                                                                              

Unser Entwurfsvorschlag.                                                                                                          

Ziele und Voraussetzungen

Die Erkenntnis, dass „LernRäume“ gleichzeitig „LebensRäume“ sein müssen, wenn sie ganzheitlich den Menschen in seiner Entwicklung fördern sollen, führt dazu, dass wir, wenn irgend möglich, Schüler und Schülerinnen, Lehrer und Lehrerinnen sowie Eltern am Entwurfs- und Bauprozess beteiligen und als Ergebnis Schulen entstehen, die eher gewachsenen städtischen Strukturen als monolithischen Großbauten gleichen.

 

Was nun sind geeignete „Lernräume“?

Es sind in erster Linie solche, die Neugier wecken und zum forschenden Lernen einladen. Räume sollten vielfältig sein.

Sie sollen signalisieren: „Ihr seid willkommen!“, „Kommt her, die Welt ist ein ganz guter Ort zum Leben!“

 

Städtebauliches Umfeld

 

Abgesehen von Kindergärten und Mehrzweckhalle ist die umgebende Bebauung, eine reine Wohnbebauung. Sehr kleinteilig und von der Höhenentwicklung maximal 2-geschossig.

Der größte Reiz der noch bestehenden alten Schule besteht in der Großzügigkeit der Gesamtanlage. Ein lockeres Ensemble inmitten üppiger Grünflächen.

Ein Gebiet zum Wohlfühlen, was sich ganz selbstverständlich in die umgebende Bebauung einfügt und durch seine Gestaltung sicherlich auch zur Qualität dieser Wohnbebauung und damit zur Qualität des ganzen Ortes beiträgt. Eine grüne Lunge.

 

Grundsätzliche Entwurfsentscheidungen

 

Das zu bebauende Areal liegt mitten auf einer wichtigen fußläufigen Verbindungsachse zwischen altem und neuem Ortsteil. Daher haben wir uns für die Möglichkeit eines freien Durchgangs durch das Schulgelände entschieden.

Ein „Inseldasein“ fördert nicht die soziale Integration. Daher sollte sich die Schule öffnen. Nur gut integrierte Schulen im Kontext der Gemeinde/Stadt fördern die soziale Integration und Kompetenz der Schüler und Schülerinnen.

 

Eine weitere grundsätzliche Entscheidung trafen wir, indem wir uns für den weitgehenden Erhalt der Freifläche zwischen Schule und Straße entschieden. Die Möglichkeit, durch eine schön gestaltete Grün- und Pausenhoffläche zum Haupteingang der Schule zu gelangen erschien und absolut notwendig, um den Charakter des gut durchgrünten Gebiets zu erhalten.

 

Außerdem bietet eine solche Anordnung noch den angemessenen Freiraum für Veranstaltungen und Feste, die auch schon jetzt dort regelmäßig stattfinden.

 

Im Herzen der Anlage befindet sich außerdem die Aula, ein Bereich, der von der Öffentlichkeit auch nicht-schulisch sehr oft genutzt wird. Hier könnte ein kleiner Bürgersaal entstehen, der durch die Freifläche ebenfalls einen schönen repräsentativen Charakter erhielte.

 

Die Achse gliedert also die neue Schule in Grund- und Realschule. Um den Freiraum vor der Schule möglichst großzügig erhalten zu können platzierten wir den kleineren Grundschulteil neben die Turnhalle auf den nördlichen Teil des Baufensters. Den größeren Realschulteil zusammen mit Saal und Ganztagesbereich siedelten wir im Südwesten des Baufensters an.